Gemeinde Ehrenburg

"Der Ort wurde nach der im Wald verschütteten Ehrenburg benannt. Sie hat bereits im 14. Jahrhundert bestanden und lag im Herrschaftsbereich der Grafschaft Altbruchhausen (heute Bruchhausen-Vilsen), die Mitte des 14. Jahrhunderts an die Grafschaft Hoya überging. Während der Hildesheimer Stiftsfehde wurde die Ehrenburg zerstört. 1546 bauten die Grafen von Hoya die Burg als starke Festung wieder auf, da sie gegen das Niederstift Münster eine Grenzburg war. Mit der Burg konnte die Straße Nienburg-Vechta kontrolliert werden." Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt. Auf dem Merianstich von 1654 sind die zerstörten Türme deutlich zu erkennen. In der Folgezeit ist die Burg weiterhin verfallen. "(...) um 1740 wurde ein neues, kurfürstlich hannoversches Amtshaus einige hundert Meter westlich Burg auf dem Domänengut erbaut.
Zu dem vergleichsweise großen Amt gehörte Sulingen als sein bedeutendster Ort. 1828 wurde das Amt Barenburg an Ehrenburg angeschlossen. Das hannoversche Amt Ehrenburg wurde 1852 vom neu gebildeten Amt Sulingen übernommen. Das Amtshaus in Ehrenburg ist später verschwunden, die ehemalige Burg heute nur noch anhand des Burghügels lokalisierbar." (Quelle: Wikipedia)

Am 1. März 1974 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Schweringhausen, Stocksdorf und  Wesenstedt zur Gemeinde Schmalförden zusammengefasst. Am 27. April 1976 wurde diese Gemeinde amtlich in Ehrenburg umbenannt.

 

Ortsteil Schmalförden

Älteste urkundliche Erwähung im Jahre 1427.

Der Name beudeutet eine schmale Furt oder Durchfahrt

Zu Schmalförden gehören die Ortschaften Öftinghausen, Sudbruch, Hotzfelde und Heideloh.

 

Ortsteil Schweringhausen

Älteste urkundliche Erwähung im Jahre 1260.

Der Name ist auf einen Personennamen zurückzuführen: Swithard. Switer, Swer. Im 16. Jh. hieß es dann Sweringhusen.

Zu Schweringhausen gehören die Ortschaften Wulferding, Lucht und Wietinghausen.

 

Ortsteil Stocksdorf

Älteste urkundliche Erwähung im Jahre 1519/21.

Ob die Ortsbezeichnung sich von einem Personennamen ableitet oder mit einem Rodungsdorf zusammenhängt, das auf Waldboden it Stubben (=Stöcken) entstand, ist ungeklärt.

Zu Stocksdorf gehören die Ortschaften Brelloh, auf dem Barrel, Kiebitzheide, Hohenfelde, Hakeberg.

 

Ortsteil Wesenstedt

Älteste urkundliche Erwähung im Jahre 1250.

Der Name leitet sich wohl von der Lage an einer Wiese ab, Also Wiesenstätte, Wesenstette, plattdeutsch Wäsenstäe.

Zu Wesenstedt gehören die Ortschaften Wesenstedter Riede, Harmhausen und Egenhausen.

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