Termine

Samstag, den 10.10.2020, 09:00 Uhr
Altpapier-Sammlung

Wir holen euer Altpapier ab.
Es ist ganz leicht:
Ihr habt Altpapier? - Wir holen es ab!
Stellt einfach euer Altpapier bis 9.00 Uhr gut gebündelt (und frei von Fremdstoffen) an die Straße.
Wir kommen vorbei und holen es ab.
Genaue Ortsteile, in denen wir sammeln, entnehmt bitte dem "AWG-Abfuhrkalender")

Vielen Dank, dass ihr unsere Arbeit unterstützt.

Eure Ortswehr Stocksdorf

Ort: Gemeinde Ehrenburg
Veranstalter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Allgemein

Denkmalgeschützte Bauten und Anlagen in der Gemeinde Ehrenburg

Wir bedanken uns beim Landschaftsverband Weser-Hunte e.V. für die Freigabe der Artikel.

Kirche Schmalförden: St. Nicolai, Schmalförden 17

"Zweijochige Saalkirche aus Backsteinmauerwerk mit eingezogenem gerade geschlossenem quadratischen Chor und vorgestelltem Westturm.

Die Erbauung der Kirche wird allgemein für das Ende des 13. Jhs. angenommen. Da der Bau im 19. Jh. jedoch massiv überformt wurde, ist diese Datierung nur als relativ unsicher anzusehen.
Auffällig ist die Gliederung der Außenwände. Die Ostfassade weist über einer gestaffelten Fenstergruppe spitzbogige Blendbögen mit gekuppelten Drillingsbögen und im Giebel ein großes Medaillon auf. Die Nord- und Südwand sind durch schlanke Spitzbogenfenster in gestaffelten Dreiergruppen und teilweise darunter angeordneten Rundfenstern (Okuli) gegliedert. Große Teile dieser Gliederung sind jedoch erst um 1888 im Rahmen eines Umbaus durch C. W. Hase entstanden.

1893/94 erfolgte eine weitere Baumaßnahme an der Kirche, bei der z.B. die Stützpfeiler erneuert worden sein sollen. Wahrscheinlich stammt auch die an der Nordseite des Chores ange-baute Sakristei aus dieser Phase. Der verputzte, aus Granitfindlingsmauerwerk mit Eckverzahnung, errichtete Westurm wurde 1752/55 errichtet.
Im Inneren sind die Wände im unteren Bereich jochweise durch zwei abgestufte Rundbogennischen gegliedert. Die gebusten Kreuzrippengewölbe der drei Joche sind zwischen Gurt- und Schildbögen gespannt. Diese wie auch die Bandrippen steigen aus den mehrfach gestuften Wandvorlagen mit blockkapitellartigen Kämpfern auf."
 
Quelle: Broschüre "Mittelalterliche Dorfkirchen in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser", Dr.-Ing. Stefan Amt, Hrsg.  Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., 2. Auflage, 2013
 

Riesenberg Speicher, ehm., Schmalförden 14

"Die Hofstelle geht archivalisch zurück bis in das Jahr 1239. In dem Jahr wurde das Gut „Smalenvorde“ von Bischof Wilhelm von Minden an Graf Konrad von Wölpe als Lehen verschrieben. Im 16. Jahrhundert wurde das Gut zu einem abgabepflichtigen Vollmeierhof herabgestuft. In einer Urkunde vom 9. Oktober 1635 wiederum wurde der Schmalfördener Meierhof „als ein freyer Sattelhoff Erb- und eigenthümlich“ beurkundet, der fortan von allen öffentlichen Abgaben und Dienstpflichten befreit war.
 
Das Haupthaus, ein Niederdeutsches Hallenhaus von 1700, ist umgeben von mehreren Wirtschaftsgebäuden. Es hat die beachtliche Größe von 13,22 x 29,00 m und eine Dielenbreite von 8,55 m. Der Wirtschaftsgiebel ist ein typischer Barockgiebel mit vorkragendem Giebeltrapez, das auf einer Stichbalkenlage ca. 20 cm vorspringt. Die Zwischenräume werden von gerundeten Füllhölzern geschlossen. In ähnlicher Weise springt auch das obere Rähm vor. Der Giebel hatte ursprünglich einen Vorschauer und die beiden Kübbungen wurden jeweils durch eine Misttür erschlossen. Dem früheren Vorschauer schließt sich eine sechsfachige Diele an und daran ein dreifachiges Flett. Die Dielenkopfbänder sowie die Luchtknaggen haben eine für die Barockzeit typische Karniesform. Den Dielenständern sind parallel zum First durchlaufende Rähme aufgezapft, auf die wiederum quer zum Haus die Dielenbalken aufgekämmt wurden. Auf den Balkenenden mit weitem Überstand liegen Sparrenschwellen mit den darauf stehenden Sparrenpaaren. Dem Flett schließt sich das Kammerfach an, in dem sich heute zwei Stuben und zwei Kammern befinden.
Der Kammerfachgiebel wurde wie der Wirtschaftsgiebel mit vorkragendem Giebeltrapez errichtet. Allerdings springt die Traufe des Halbwalms deutlich weiter vor als beim Wirtschaftsgiebel. Der Grund sind weit herausstehende Stichbalken, die innen die Decke des Schüttbodens bilden, außen aber die Walmsparren aufnehmen. Zur Unterstützung der Dachlast werden die Stichbalken durch Karniesknaggen gestützt und bilden so einen Steckwalm. Nachdem bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein Rauchfang und eine Scherwand in das Haus eingebaut wurden, erfolgten weitere Umbauten in den 1920er und 30er Jahren, z. B. wurde das Dach von Stroh auf Ziegel umgedeckt und die erste Heizung installiert."
 
Quelle: Broschüre "Bauernhäuser in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser", Heinz Riepshoff, Hrsg.  Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., 1. Auflage, 2014
 

Wohnhaus mit Hausbaum, Hauptstraße 11, Ehrenburg

 Domäne, Hauptstraße 7, Ehrenburg

 Haus Runge, Wohnhaus, Schmalförden 12

 

 

 

 Wir bedanken uns beim Landschaftsverband Weser-Hunte e.V. für die Freigabe der Artikel.

Burghügel bei Ehrenburg

"Nur wenig ist von der spätmittelalterlichen Ehrenburg östlich der heutigen Domäne heute noch zu erahnen. Die Anlage, mit annähernd quadratischem, 50 m langem Grundriss, besitzt noch teils 2 m hohe Wallreste. Von der ehemals zur Grafschaft Altbruchhausen gehörigen Burganlage sind nur wenig Reste auf dem stark überwucherten Hügel zu sehen. Es sind nur noch Fundamentreste aus Ziegeln im Klosterformat vorhanden. Ehemals umfloss die 1427 erstmalig erwähnte Burg ein Wassergraben. Von einem alten Amtssiegel und einem Merianstich kennen wir drei mächtige Burgtürme mit Mauern, davor liegen Gräben und Zugbrücken. Während der Hildesheimer Stiftsfehde wurde die Ehrenburg zerstört, 1546 durch die Grafen von Hoya aber als starke Grenzfestung gegen das Niederstift Münster wieder aufgebaut. Ab 1447 wird das Gericht Ehrenburg erwähnt, als die Grafen von Hoya bzw. ihre Beamten hier Recht sprachen. Nach dem Dreißigjährigem Krieg verfiel die Anlage zusehends und fiel in einen Dornröschenschlaf. Auf dem gesamten Hügelareal finden sich Ziegelreste, aber auch kleinere Findlinge, Bruchsteine oder Maueranker aus Eisen, die zu den spätmittelalterlichen Gebäuden gehörten. 500 m westlich der Burganlage, befindet sich direkt an der Straße der 4 m hohe „Katzen –" oder „Galgenberg", ein Hügel mit einem Radius von 25 m, der von einem 1 m tiefen Graben umgeben ist. Bei ihm handelt es sich vielleicht um den Standort eines Wohnturmes. Die offizielle Richtstätte, also der eigentliche Galgenberg, lag unweit von Sulingen. Weiter westlich ist ein 80 m langer Teil der ehemaligen, noch 1 m hohen Landwehr erhalten. Ein anderer Rest der Landwehr ist durch die Kreisstraße Ehrenburg/Stocksdorf teils zerstört bzw. überdeckt."

Quelle: Broschüre "Archäologische Denkmale in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser", Dr. Dieter Bischop, Hrsg. Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., 3. Auflage, 2013

 

Hügelgräber bei Schmalförden

"Von dem ehemals großen vorgeschichtlichen Grabhügelfeld zwischen Schmalförden und Harmhausen sind heute nur noch wenige Hügel im Forst rechts der Straße von Harmhausen nach Anstedt erhalten.
Acht Hügel dieser Nekropole wurden bereits 1928 nördlich ausgegraben. Bei den Ausgrabungen wurden steinzeitliche Funde, aber auch Gräber der älteren Eisenzeit entdeckt. Es fanden sich nicht nur Urnen, sondern auch die Überreste von Scheiterhaufengräbern, bei denen der Leichenbrand samt verbrannten Resten von Bronze- und Glasschmuck am Ort der Totenverbrennung einfach mit Erde zugedeckt worden war. Aus Grabhügeln der Umgebung sind aber auch Funde der älteren Bronzezeit bekannt, darunter eine Radnadel und ein Bronzedolch. Es dürfte sich um Beigabenreste aus Körpergräbern in Baumsärgen handeln.
In dem Waldgelände sind im Dickicht noch einige zum Teil schwer erkennbare Grabhügel zu finden. Fünf heute noch erhaltene, nahe beieinander liegende Hügelgräber haben einen Durchmesser von 10 m bis 18 m. Sie besitzen noch eine Höhe von bis zu 1 m. Auch diese Grabhügel dürften zum Teil schon seit dem Spätneolithikum entstanden sein und Körpergräber enthalten. Die letzten Gräber sind sicherlich Brandgräber der letzten Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung."
 
Quelle: Broschüre "Archäologische Denkmale in den Landkreisen Diepholz und Nienburg/Weser", Dr. Dieter Bischop, Hrsg. Landschaftsverband Weser-Hunte e.V., 3. Auflage, 2013
 

Historische Kulturlandschaftselemente

Stand 2011, Heimatverein Kirchspiel Schmalförden

1.     Burggarten (ehemaliger Standort der Ehrenburg) mit Fachwerk-Tor
2.     Katzenberg (künstlich angelegte Erhebung)
3.     "Buschkett" (frz. Bousquet), Buchenreihe von der Domäne bis zum Katzenberg
4.     Mühlenweg zur ehemaligen Wassermühle am Kuhbach
5.     Karkpadd (Wesensteder Kirchweg)
6.     Einzelgräber an der Kirche, alte Grabsteine
7.     ehemaliges Geschäftshaus Runge
8.     Kriegerdenkmal in Schmalförden, Stocksdorf und Schweringhausen
9.     früheres Schulgebäude in Schweringhausen

 

historische Kulturlandschaftselemente Gemeinde Ehrenburg

Angebote für Kinder

Mittwoch, den 23.09.2020, 15:15 - 16:15 Uhr
Reha-Sport für und Vorschul- u. Grundschulkinder, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, den 25.09.2020, 17:00 - 18:30 Uhr
Jiu-Jitsu (8-14 J.), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mittwoch, den 30.09.2020, 15:15 - 16:15 Uhr
Reha-Sport für und Vorschul- u. Grundschulkinder, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, den 02.10.2020, 17:00 - 18:30 Uhr
Jiu-Jitsu (8-14 J.), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Angebote für Jugendliche

Montag, den 21.09.2020, 18:45 - 20:30 Uhr
Thaiboxen u. Thaifitness Jugendliche und Erwachsene ( ab 14 J.), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, den 25.09.2020, 16:00 - 18:30 Uhr
Thaiboxen u. Thaifitness Jugendliche und Erwachsene ( ab 14 J.), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, den 25.09.2020, 18:30 - 20:00 Uhr
Jiu-Jitsu (ab 14 J. u. Erwachsene), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag, den 28.09.2020, 18:45 - 20:30 Uhr
Thaiboxen u. Thaifitness Jugendliche und Erwachsene ( ab 14 J.), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach oben